Im Winter Vögel füttern

Füttert ihr im Winter Vögel in eurem Garten oder von eurer Wohnung aus? Dieser Natur-Liebhaber hier würde dies im kommenden Winter gern tun, weiß aber nicht so recht wie, weil er weder Garten noch Balkon hat. Auf den Seiten des Naturschutzbundes hat er gelesen, man soll Futter entweder mit Abstand zu Fenstern auslegen (fällt aus oben genannten Gründen flach) oder direkt an der Fensterscheibe anbringen, damit die Vögel nicht gegen die Scheibe fliegen.


Welches Vogelfutter sollte man kaufen?

Soll man nun einfach diese Runden Knödel kaufen und sie direkt von außen an die Scheibe kleben, oder ist es besser, einen dieser Futterspender zu kaufen und ihn mit einem stabilen Faden oder einer dünnen Kette direkt vor die Scheibe zu hängen? Ich mache mir ein wenig Sorgen, dass so ein Spender zu sehr schaukelt und die Vögel sich nicht vernünftig halten können.

Eine weitere Alternative wären diese dekorativen Häuschen, mit einer Mulde für loses Futter, die lassen sich aber schlecht direkt an der Scheibe anbringen sondern nur neben dem Fenster anschrauben. Aber: lohnt sich das ganze im urbanen/suburbanen Raum überhaupt?

Hier fliegen schon einige größere Vögel auf den Dächern rum, bin mir aber nicht sicher, ob auch welche dabei sind, die solches Futter überhaupt annehmen. Kann auch Ärger bringen von den Leuten, die unter mir ihr Fenster haben und sich vor Vogelkot usw fürchten. Andererseits ist sich die Vogelfutterindustrie des Fensterfutterproblems durchaus bewusst.

Der letzte Winter war halt auch kein Futterwinter. Außerdem haben Vögel heuzutage eigene Meinung zu industriellem Fettfutter. Ein Freund hat vor einigen Jahren Meisenknödel hängen lassen bis er im Sommer auf die Wiese schmolz. Kein Vogel hatte diese Fettkugel jemals angeflogen. Dieser Winter wird allerdings glaube ich ziemlich hart, nicht nur für die Vögel sondern auch für Rehe Wildschweine und andere Pflanzenfresser. Es gibt weitflächig kaum frisches Grün. Ich sah ein Reh das mager bis auf die Rippen war. Vielleicht haben die Rehe im Frühjahr und im Sommer nicht ausreichend Futter gefunden, weil es fast durchgehend ziemlich trocken war.

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